Ramona
Jelinek-Menke

Dr. phil.

Wie beeinflussen sich Religionen und soziale Ungleichheit gegenseitig? Wie entstehen aus diesen Wechselwirkungen gesellschaftliche Veränderungen? Und welche Rolle spielt dabei die Unterschiedlichkeit menschlicher Körper? Diese Fragen bewegen mich und stehen im Zentrum meiner Forschung. Ich gehe ihnen vor allem mit Blick auf Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen und Menschen mit Behinderungen, insbesondere behinderte Frauen, nach. Des Weiteren forsche ich im Bereich Religion und Materialität. Dazu gehören die Präsentation von Religion im Museum, künstlerische Ausdrucksformen religiös Praktizierender sowie die Verwendung technischer (Hilfs-)Mittel in Ritualen. Auch hier beschäftige ich mich mit sozialen Machtstrukturen und körperlichen Unterschieden. Mein Schwerpunkt liegt auf religiösen Gegenwartskulturen im deutsch- und englischsprachigen Raum Europas sowie an der Atlantikküste der USA, Brasiliens und Westafrikas. Hier berücksichtige ich neben Judentum, Christentum und Islam Neue Religiöse Bewegungen (z.B. Anthroposophie) und afrikanisch-brasilianische Religionen (Candomblé, Umbanda) sowie ihre westafrikanischen Yoruba-Elemente.

Seit März 2025 arbeite ich in der Abteilung für Religionsforschung am Forum Internationale Wissenschaft der Universität Bonn.

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