Ramona Jelinek-Menke studierte Soziologie (BA) und Religionswissenschaft (BA, MA) in Göttingen und Leipzig. Anschließend war sie Promotionsstipendiatin des Ev. Studienwerks Villigst und wurde im Frühjahr 2020 an der Universität Zürich (Philosophische Fakultät und Theologische Fakultät) promoviert. Ihre Dissertation „Religion und Disability: Behinderung und Befähigung in religiösen Kontexten“ wurde mit summa cum laude und dem Fritz Stolz-Preis der Schweizerischen Gesellschaft für Religionswissenschaft ausgezeichnet. Seitdem arbeitete sie u.a. in den Projekten „Dynamiken religiöser Dinge im Museum“ (BMBF, Universität Marburg) und „Extraordinary Bodies in African-Brazilian Religious Art“ (Fritz Thyssen Stiftung, Universität Marburg) sowie als Lehrbeauftragte in Göttingen, Marburg, Luzern und Zürich. Im Herbst 2022 war sie außerdem Visiting Scholar im Disability Studies Program und am Department of Theology and Religious Studies an der Georgetown University in Washington, D.C. Im Wintersemester 2024/2025 vertrat Ramona Jelinek-Menke die Professur für Allgemeine und Vergleichende Religionswissenschaft an der Universität Marburg. Seit März 2025 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Religionsforschung am Forum Internationale Wissenschaft der Universität Bonn und unterricht in der Abteilung für Religionswissenschaft am Institut für Asien- und Orientwissenschaften der Universität Bonn.
Forschungsschwerpunkte
- Religionen der Gegenwart
- Religion, Diskriminierung und Gewalt
- Materielle Religion und Religion im Museum
- Gender und Disability Studies
- Interpretative Sozialforschung